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Raumgefüge



Gesamtplan


Abspannwerk Nord


Abspannwerk Süd


Warte


Chillout-Lounge

Die in den 20er Jahren vom Architekten Hans Heinrich Müller umgebaute Anlage gliedert sich in die beiden Abspannwerke Nord und Süd, die durch eine schmales, hohes Brückengebäude miteinander verbunden sind. Aufgrund der Enge der Parzelle konnte die Kontrollwarte nicht mehr in den Hauptbaukörper integriert werden und wurde deshalb als viertelkreisförmiger Baukörper in eine Ecke des Hofes zwischen der Brücke und dem Abspannwerk Süd aufgespannt.

Gestaltungsabsicht: Abspannwerke



Abspannwerk Süd: Halle und Büros



Abspannwerk Süd: Büros und Blickachsen



Während die denkmalgeschützten Hallen in beiden Abspannwerken in ihrer Struktur erhalten blieben, wurden in beiden Bauteilen die Obergeschosse tiefgreifend verändert und an die Büronutzung angepasst. Das Abspannwerk Nord wurde teilweise entkernt und mit neuen Decken, einer neuen Geschossigkeit und neuen Treppenhäusern ausgestattet. Im Abspannwerk Süd wurden die Geschosse verändert und der vorhandene zentrale Belüftungsschacht zu einem Lichthof vergrößert. In beiden Bauteilen wurden Sichtachsen durch das Gebäude in Ost-West-Richtung eingeführt.
Warte



Die Warte wird zum Empfang des gesamten Gebäudekomplexes umgestaltet. Das vorhandene Erd- und erste Obergeschoss der Warte wird zusammengefasst und die Prüßausmauerungen im Erdgeschoss entfernt. Der verbleibenden Stahlkonstruktion wird eine Glashaut vorgestellt, die als Eingangsschleuse zwischen Innen und Außen funktioniert.

Chillout-Lounge und Treppenhaus





Als neue Baukörper wurden der Anlage ein neues Treppenhaus östlich des Abspannwerkes Nord und die Chillout-Lounge auf dem Dach des Abspannwerkes Süd hinzugefügt.