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Foto: Veit Ritterbecks

Case_Study_Roof 3
Fläche: 310 qm BGF
Planungszeitraum: 10/2004 - 11/2005
Bauzeit: 05/2005 - 02/2006
Bauherr: privat
Statik: Ingenieurbüro Unterberg
Mitarbeiter: Matthias Buschman, David Ruic, Yoichi Osaki

In einem 4-geschossigen Gründerzeitbau haben Hoyer Schindele Hirschmüller das Dachgeschoss neu gestaltet und mit der darunterliegenden Altbauwohnung zur Maisonettewohnung verbunden.
Mit kleinen Maßnahmen haben sie dabei räumliche Differenzierungen geschaffen, zum Beispiel durch eine Stufe zum Kaminbereich oder die Faltschiebetür zum Medienraum. Hochwertige Hölzer bilden innen und außen den Bodenbelag. Eine große Sichtmauerwerkswand hinter dem Kamin ist als Referenz zum Bestand gedacht.

Den Wünschen der Bauherren entsprechend wurden im Grundriss zwei unterschiedliche Bereiche vorgesehen: ein großer repräsentativer Wohnraum mit Blick über die Stadt und ein eher privater Teil mit Ostbelichtung. Den freien Blick nach Südwesten über die historische Stadtmitte Berlins haben die Architekten dabei besonders gerahmt. Durch die Diagonalen der Dachlinie entsteht ein feines Spiel mit der Perspektive. Eine Terrasse, die zum Wintergarten umgewandelt werden kann, trennt den Wohn- und Privatbereich. Von hier führt eine Treppe hinauf auf eine zweite Dachterrasse mit Rundumblick.

Das Gebäude ist Teil eines denkmalgeschützten Ensembles, dessen Straßenfassade in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde rekonstruiert wurde. Teile der Wandbemalungen und Treppenlaufuntersichten wurden nach Farbuntersuchungen im Treppenhaus wiederhergestellt.