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Case_Study_Roof 4
Fläche: 650 qm BGF
Bau-und Planungszeitraum: 2006-2007
Mitarbeiter: David Ruic, Alexandra Buskühl, Nora Schütte, Yoichi Osaki

Ein Dachgeschoss-Rohling zwischen der Berliner Stadtautobahn und dem Lietzensee wird derzeit nach Plänen von HSH Hoyer Schindele Hirschmüller ausgebaut. Dabei sollen der großzügige Raumeindruck und die Kubatur des Bestandes im Wesentlichen erhalten bleiben. In einem offenen Grundriss wird durch Höhenversprünge, eine eingestellte Galerieebene und eingeschnittene Dachterrassen eine Zonierung in Bewegungsräume und Ruhebereiche vorgenommen. Auch die beiden Wohneinheiten sind nur durch eine Terrasse getrennt. So war es möglich, die Länge des Dachgeschosses durch einen Gang entlang der Brandwand erlebbar zu machen.

Durch einen differenzierten Innen-Außen-Bezug werden die jeweiligen Qualitäten der Außenräume betont. Die beiden Straßenfassaden bestechen vor allem durch den Ausblick über die Stadt, auf der einen Seite zum Funkturm, auf der anderen zum Lietzensee. Hofseitig bieten sich dagegen geschützte Außenbereiche an. Die Dachlandschaft wird hier mehrfach aufgebrochen. Die Terrassenfläche auf dem Treppenhauskörper der Riehlstraße ist über eine Galerieebene erreichbar.