5








Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer

:Wettbewerb: Bernauer Straße

Mitarbeiter : Tai Schomaker, Sebastian Besler.
in Zusammenarbeit mit
. ART + COM .
. Bertron & Schwarz .
. Bode · Williams + Partner .
Grundkonzept der Ausstellungsgestaltung:
Darstellung des authentischen Ortes

Ausstellungsgegenstand ist das gesamte Areal Bernauer Straße mit originalen Relikten; Mauerfragmente, Zaunreste, Stacheldraht, Lichtmasten, Befestigungsanlagen.

Der Entwurf konzentriert sich auf das sichtbar machen der Geschichte deutscher Teilung durch die Kennzeichnung noch erhaltener Spuren entlang des topografischen Verlaufs des ehemaligen Mauerstreifens.
Die gestalterische Haltung konzentriert sich ausschließlich auf die Darstellung von harten Fakten.

Seine wesentliche Wirkung bezieht dieses Ausstellungsobjekt durch seine Authentizität.

Orte geschichtlicher Rezeption und individuellen Gedenkens sind die Gedenkstätte, Denkzeichen, Gedenkstein Günter Litfin, Installation „Weisse Kreuze“, Gedenkort Peter Fechtner, Gedenkstele Chris Gueffroy.

Präsentation
. einheitliche Bodenbeschaffenheit
. Glasscheiben und vitrinenartige Einhausungen für authentische Relikte
. Timescope-Sehhilfen erklären Ereignisorte mit Fotografien und Filmen
in Überblendung auf die realen, authentischen Orte
. Landmarken mit Kurzinormationen kennzeichnen Ereignisorte
. Kennzeichnung des Mauerverlaufs durch Doppelpflastersteinstreifen
. Kennzeichnung von Bodenspuren ehem. Grenzhäuser,
. Chronologie, Synchronopse im Informationspavillion
. Ausstellung Geisterbahnhöfe im S-Bahnhof Nord

Rundgang
Prinzipiell ist kein Rundgang zwingend vorgegeben.
Einstieg in die "Ausstellung" Gedenkstätte Bernauer Straße am Informationspavillion; dreidimensionalen Grundriss-Tafeln aus Bronzeguss.